Brasilianisches Duo kommt zu unserem Event nach Heidelberg!

Wir freuen uns auf Paula Carreira und Humberto Colacio!

Im Rahmen unseres 1. Internationalen Capoeira-Treffens verbringen wir den Samstagabend, 09.12.2017 im Ristorante Pizzeria Roseto, Tiergartenstraße 9, 69120 Heidelberg. Hier freuen wir uns auf eine tolle musikalische Gestaltung des Abends durch die brasilianischen Musiker Paula Carreira und Humberto Colacio! Eintritt frei! Tischreservierung bis zum 1. Dezember unter: info@capoeira-hd.com (begrenzte Platzzahl). Bitte bei der Reservierung auch schon angeben, was Ihr zu Essen bestellen werdet. Dann gehts vor Ort nachher schneller. Das Menü findet Ihr hier! 

Das Duo, welches aus der Sängerin Paula Carreira und dem Gitarristen und Arrangeur Humberto Colacio besteht, befasst sich mit der Interpretation wichtiger brasilianischer Komponisten der sogenannten “Música Popular Brasileira”. Música Popular Brasileira nennt man heute die Popmusik aus Brasilien, wobei “Pop” hier tatsächlich mit “popular” gleichzusetzen ist, denn es besteht eine starke Verbindung zur traditionellen brasilianischen Musik, die durch alle Alters- und Sozialschichten gehört wird und eng mit dem kulturellen und nationalen Selbstverständnis verbunden ist.

Die Betonung der musikalischen Gestaltung liegt auf dem rhythmischen, melodischen, harmonischen und poetischen Reichtum, der sich in den verschiedenen Arten brasilianischer Musik präsentiert: Samba, Bossa-Nova, Toada, Samba-Gesang, Choro Gesang und Bolero.

Kennengelernt hat sich das Duo 2017 in Darmstadt. Und die Harmonie zeigt sich seit der ersten gemeinsamen Probe. Die beiden Musiker brachten schon ein großes Gepäckstück an musikalischer Arbeit und Erfahrung mit und alle Nuancen des Zusammenspiels von Musik und Gesang finden exzellente Akzeptanz in Europa. Das Duo präsentiert sich bereits in diversen deutschen Städten.

Repertoire:

Isto aqui, o que é? (Ary Barroso) – Samba

Eu sei que vou te amar (Tom Jobim e Vinicius de Moraes) – Samba-canção

Louco (Nelson Gonçalves e Alcione) – Samba

Morena Tropicana (Alceu Valença) – Xote

Conversa de Botequim (Noel Rosa) – Choro-Canção

Marina (Dorival Caymmi) – Samba-canção

Frevo Mulher (Zé Ramalho) – Frevo

Garota de Ipanema (Tom Jobim e Vinicius de Moraes) – Bossa Nova

Palpite Infeliz (Noel Rosa) – Samba

Carinhoso (Pixinguinha) – Choro Canção

O que é, o que é? (Gonzaguinha) – Samba

 

A noite do meu bem (Dolores Duran) – Samba-canção

Conto de Areia (Clara Nunes) – Ijexá

Xote das meninas (Luiz Gonzaga) – Xote

Começaria Tudo outra vez (Gonzaguinha) – Bolero

Fita Amarela (Noel Rosa) – Samba

Coração (Noel Rosa) – Choro Canção

A Volta do Boêmio (Nelson Gonçalves) – Samba-canção

Canta Brasil (João Gilberto) – Samba

Bis

Ovelha Negra (Rita Lee) – Pop-rock

Und hier noch einige Videos für Euch, um die Vorfreude zu steigern! 

Canta Brasil
Marina
A Noite do meu bem
Eu sei que vou te amar
Vielen Dank an unsere liebe Silvia für die Organisation!

#capoeiratreffen

Diesen Beitrag teilen:

Sophie Loeschmann holt Bronze – Großartige Stimmung bei Meisterschaft

Vom 20.-22.10.2017 fanden die diesjährigen Deutschen Capoeira-Meisterschaften statt. Sophie Loeschmann („Graduada Meinha“) vom Brasilianisch Deutschen Zentrum Heidelberg e.V. holt in Stuttgart die Bronzemedaille und erhält einen Sonderpreis als beste Spielerin ihrer Graduierung. Auch Irina Souza Otto („Graduada Pepita de Ouro“) vom Heidelberger Capoeira-Team sicherte sich bei den „Jogos Alemães“ einen Sonderpreis. Sie wurde als beste Spielerin des Iuna Spieles (eine bestimmte Spielart) geehrt. Damit hat das „Team Heidelberg“ von Trainer Harlem Souza Otto („Instrutor Baiano“) erneut seinen Platz an der deutschen Capoeira-Spitze behauptet. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte trat in diesem Jahr auch die Jugend vertreten durch Len Böse („Duracel“) und Per Böse („Rayovak“) an.

Anders als in anderen Kampfsportarten werden beim Capoeira-Wettkampf die Interaktion mit dem Mitspieler und die Kreativität des Zusammenspieles bewertet. Einzigartig ist auch, dass die Capoeira-Spiele traditionell von Musik begleitet werden: Trommeln, Pandeiro und der Musikbogen Berimbau, Klatschen und Singen der Spieler und Zuschauer bringen die Meisterschaft zum Klingen und verleihen eine unglaubliche Energie und Stimmung.

Bei den nächsten Deutschen Capoeira-Meisterschaften 2018 in Karlsruhe ist „Team Heidelberg“ wieder dabei, um erneut einen Titel zu holen. Darauf bereiten sich alle Capoeiristas schon jetzt gut vor und hoffen beim Internationalen Capoeira Treffen vom 08.-10. Dezember 2017 in Heidelberg (Sporthalle Sportzentrum Nord) eine Graduierung zu erhalten, die sie zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften berechtigt.

Diesen Beitrag teilen:

Maculele – Vorbereitung auf unsere Shows

Liebe Capoeiristas,

zum Event im Dezember – unser 1° Internationales Treffen der Capoeira Gruppe „Brasilianisch-Deutsches Zentrum Heidelberg e.V.“ in Heidelberg – sind für Samstag & Sonntag Shows im Programm vorgesehen!

Gerne würden wir Euch, alle, die Lust dazu haben, mit einbinden!

Schon im November starten wir mit den Vorbereitungen für die Shows und haben geplant, immer Donnerstags im Training einen kleinen Teil der Zeit zu verwenden um etwas einzustudieren – fester Bestandteil soll der Maculelê sein.

Maculelê ist – wie die Capoeira – ein afrobrasilianischer Kampftanz, bei dem allerdings mit Stöcken gekämpft wird (früher: Zuckerrohr!).

Er ist zwar kein Teil der Capoeira, wird aber wegen der ähnlichen Wurzeln oft auf Capoeira-Veranstaltungen vorgeführt und überwiegend von Capoeiristas trainiert.

Der Maculelê in seiner heutigen Form stammt wahrscheinlich aus der Region rund um Santo Amaro, an der Bucht von Salvador da Bahia. In dieser Region entwickelte sich vermutlich auch die bahianische Capoeira sowie der Samba de Roda.

 Gespielt wird auch der Maculelê in einem Kreis von Spielern, die auf ihren Einsatz warten, singen und sich mit ihren zwei Stöcken im Grundschritt bewegen. Im Kreis spielen zwei Spieler, die von außen getauscht werden. Die Spieler bewegen sich in dem typischen „4-Takt Rhythmus“ und schlagen auf den 4. Schlag die Stöcke gegeneinander. Die Spieler sind somit aufeinander angewiesen, können aber in der restlichen Zeit von drei Taktzeiten ganz unterschiedliche eigene Bewegungen machen.

Es gibt viele Legenden und Geschichten um den Maculelê, die immer wieder Anregungen für Shows geben und dort über die Bewegung & den Tanz „erzählt“ werden.

Auch die Musik ist wie im gesamten Capoeira wichtig – besonders hier die Atabaque, die den Rhythmus vorgibt.

Die Lieder handeln, ähnlich den Capoeiraliedern, vom Leben der Sklaven, von Heiligen oder erzählen die Geschichte des Maculelês.

Die Kleidung beim Maculelê unterscheidet sich von der üblichen Capoeira Uniform: meist werden weite Baströcke getragen, oft auch weite, gestreifte Hosen. Zum Teil sieht man auch Maculelê Tänzer mit regelrechter Kriegsbemalung im Gesicht und am Körper.

Und was brauche ich dafür?

Gute Laune & Spaß, ein bisschen Geduld (keine tänzerischen Talente notwendig) und – die typischen Maculelê-Stöcke!

Für`s erste Üben am 02.11.17 solltet Ihr Euch die entsprechenden Stöcke besorgen.

Am besten verwendet man Rundholz aus dem Baumarkt (z.B. OBI), es gibt diese Hölzer meterweise zu kaufen; entweder man schneidet sie selbst zurecht oder lässt das direkt im Baumarkt machen.

Man braucht pro Person: 2 Stöcke à 55 cm, Durchmesser: 2,5 cm 

Materialempfehlung: Buchenholz! Kiefernholz ist zu weich bzw. splittert schnell.

Kosten: etwa 3,00 € pro Meter. Vielleicht können sich auch ein paar Leute zusammen finden und sich den Einkauf & das Zurechtsägen teilen. Natürlich könnt Ihr Euch auch ganz persönliche Markierungen an den Stöcken anbringen.

Wir freuen uns auf die kommenden Wochen & die Vorbereitungszeit auf den Event mit Euch – kommt zahlreich mit kreativen Ideen!

Euer Event-Orga-Team

 

Diesen Beitrag teilen: